Kunststoffinnenhülle für Erdtanks

Warum?

Früher wurden die Erdtanks nicht wie heute als sogenannte Doppelwandtanks (zwei Stahl- oder GFK-Wände) in die Erde eingebaut, sondern hatten nur eine Stahlwand. Bei einer Leckage des Tanks konnte das Öl ungehindert und unbemerkt das Erdreich verseuchen. Um dies zu verhindern, entwickelte man Mitte der 60er Jahre die zweite Schutzhaut, die man nachträglich in jeden Erdtank einbauen kann. Durch die Kunststoffinnenhülle als zweite Haut kann der die Korrosion verursachende aggresive Schlamm nicht mehr die Tankwand berühren.

Wann?

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften müssen alle Erdtanks doppelwandig sein. Ist dies nicht der Fall, muß der Tank mit einer Kunststoffhülle ausgerüstet werden. Dies ist auch erforderlich, wenn die eingebaute Kunststoffinnenhülle nicht mehr die erforderliche Überwachung des Tanks gewährleistet.

Wie lange?

Der Einbau einer Kunststoffinnenhülle ist in einem Tag erledigt. Selbstverständlich läuft die Heizung während der Arbeiten weiter.

Technische Details
Nach der gründlichen Reinigung des Tanks überprüfen wir die Korrosionsanfressungen im Stahl. Damit zwischen Hülle und Tankwand ein Überwachungsraum entstehen kann, wird der Tank mit einer Zwischenlage (Styropor oder Flies) ausgekleidet. Die für das Leckwarngerät erforderlichen Überwachungsleitungen werden vom Tankboden bis zum Leckwarngerät im Haus verlegt. Nun kann die Kunststoffinnenhülle in den Tank eingebaut werden. Das Leckwarngerät wird angeschlossen und das Leckschutzsystem auf Dichtheit durch unseren Fachmonteur geprüft.

Tankinnenhülle gegen Korrosion - Kunststoffinnenhüllen installieren

Kunststoffinnenhülle für Kellertanks

Warum?

Ebenso wie beim Erdtank muß entsprechend den gesetzlichen Vorschriften das Eindringen des Heizöls in das Erdreich verhindert werden. Eine Möglichkeit ist der Einbau einer Kunststoffinnenhülle sowohl in einen Neutank als auch nachträglich in einen bereits bestehenden Tank.

Wann?

Bei bestehenden Tankanlagen ist oftmals die gesetzlich vorgeschriebene Ölauffangwanne undicht und nachträglich nicht mehr abzudichten, (feuchte Wände, geringe Wandabstände zum Tank). Durch den Einbau einer Kunststoffinnenhülle entfallen die Anforderungen an die Ölauffangwanne. Ihr Tank entspricht somit den gesetzlichen Vorschriften gemäß Wasserhaushaltsgesetz.

Wie lange?

Bei Neutanks einen Tag. Bei nachträglich einzubauenden Hüllen hängt die Dauer der Arbeiten wesentlich von der Bauform des bestehenden Tanks ab. Im günstigsten Fall benötigen wir einen Tag. Müssen bestehende Tankinnenverstrebungen aufwendig auf die Tankaußenwand verlegt werden, können die Arbeiten je nach Tankgröße bis zu 3 Tage dauern. Wie bei allen Arbeiten läuft auch hier die Heizung weiter.

Garantie

Die Herstellergarantie von 5 Jahren wird – wenn der Einbau durch uns erfolgte – auf 10 Jahre ausgeweitet.

Technische Details
Nach der gründlichen Reinigung des Tanks überprüfen wir die Korrosionsanfressungen im Stahl. Um auch in Zukunft eine kostengünstige Reinigung und Wartung Ihres Tanks zu gewährleisten, wird ein 2. Domdeckel der sogenannte Leitungsdeckel für Füll-, Entlüftungs- und Entnahmeleitung sowie der Überfüllsicherung (Grenzwertgeber) aufgeschweißt. Falls erforderlich wird der bestehende Domdeckel für den Einbau einer Kunststoffinnenhülle angepaßt. Vorhandene Tank-Innenverstrebungen werden nach außen verlegt. Damit zwischen Hülle und Tankwand ein Überwachungsraum entstehen kann, wird der Tank mit einer Zwischenlage (Flies) ausgekleidet. Die für das Leckwarngerät erforderlichen Überwachungsleitungen werden vom Tankboden bis zum Leckwarngerät im Haus verlegt. Nun kann die Kunststoffinnenhülle in den Tank eingebaut werden. Das Leckwarngerät wird angeschlossen und das Leckschutzsystem auf Dichtheit durch unseren Fachmonteur geprüft.

Tankinnenhülle